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Aktuelles

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Nov 23

Beratung auf Augenhöhe

Menschen mit Beeinträchtigungen werden in einem Pilotprojekt der Caritas zu Peer-Beratern ausgebildet

Paderborn/Hagen, 23.11.2020 (cpd) – Sabine Stolle erinnert sich noch gut, wie sie vor 26 Jahren ihre Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen begann. „Da hatte ich viele Fragen und hätte mich gefreut, wenn ich jemanden um Rat hätte bitten können“, sagt sie. Umso mehr freut sie sich, dass sie nun selbst anderen mit ihrem Rat weiterhelfen kann. Denn dazu wird sie nun gemeinsam mit anderen in einem Bildungsprojekt ausgebildet.

„Peer-Beratung im Tandem-Modell“ (PiT) heißt das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Gemeinschaftsprojekt der Caritas in den Erzbistümern Paderborn und Köln. „Dabei sollen Menschen, die mit einer Beeinträchtigung leben, befähigt werden andere, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, auf Augenhöhe zu beraten“, erklärt Christina Habig vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, die das Projekt gemeinsam mit Michaela Borgmann leitet. Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz bilden die Grundlage des Projekts. Die ersten Schulungsreihen finden nach einer Konzeptionsphase zurzeit in den St. Laurentius Werkstätten in Hagen und in den Alexianer Werkstätten in Köln statt. In Hagen nehmen elf Menschen, die mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung leben, an der Schulung teil. Dass sie teilnehmen darf, freut Heike Schieweck ganz besonders, denn: „Ich bin ein sehr sozialer Mensch und helfe gerne anderen. Ich lebe sehr selbstständig und kann anderen rund um das Thema eigene Wohnung, Haushalt und Alltag Tipps geben.“ Dabei steht sie nicht allein, sondern erhält in bestimmten Situationen Rat. „Das Besondere an diesem Projekt ist die Anbindung der Peer-Berater an eine erfahrene Beratungsfachkraft, dem Tandem-Partner, der im Bedarfsfall Unterstützung bietet“, sagt Habig. Die Tandem-Partner nehmen an vier der insgesamt elf Schulungstage teil.

Beteiligt an dem Projekt sind elf Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe der verbandlichen Caritas in den Erzbistümern Paderborn und Köln, u. a. Werkstätten, Wohnheime und Sozialpsychiatrische Zentren. Nach Abschluss der ersten beiden Schulungsreihen starten – soweit die Pandemie es zulässt – weitere Schulungen Anfang 2021 in Olsberg-Bigge, Brilon, Warburg, Arnsberg, Olpe, Leverkusen, Bonn, Meckenheim und Euskirchen. Bis zum Ende des Projektes im Juni 2023 sollen insgesamt 120 Peer-Berater ausgebildet werden. „Sie ergänzen dann die bereits bestehenden Beratungsangebote um eine weitere innovative Beratungsform, die als Stärkung der Selbstbestimmung, des Empowerments, betrachtet wird“, erklärt Projektreferentin Michaela Borgmann.

Weitere Informationen unter www.pit-projekt.de

 

Foto:

In einem Pilotprojekt werden Menschen mit Beeinträchtigung zu Peer-Beratern ausgebildet. Eine erste Schulung findet in der Caritas-Werkstatt St. Laurentius in Hagen statt.

(Foto: cpd / Borgmeier)

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Nov 18

St. Paula

Unsere KIndertagesstätte in der Volmeaue - St. Paula - ist ab Donnerstag, den 19.11.2020 zu den regulären Betreuungszeiten wieder geöffnet.

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Nov 13

Virtuelle Ausbildungsmesse

Die gestrige 1. digitale Ausbildungsmesse stieß auf reges Interesse. Viele Schüler und Interessenten suchten auch den virtuellen Messestand des Caritasverbandes Hagen auf und wurden dort über Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika und das duale Studium informiert.

Die beiden Live-Vorträge mit dem Thema "Freiwilligendienste" hatten insgesamt 230 Zuschauer. Auch der Chatraum wurde gut genutzt. In 1:1 Beratungsgesprächen konnten die Nutzer wählen, ob sie mittels Webcam und Mikrofon oder dem Chat mit uns in Kontakt treten wollten. Dieser wurde von 25 BewerberInnen aufgesucht. So konnten viele Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika und dem dualen Studium im Caritasverband beantwortet werden.

Das war eine gute ergänzende Informationsmöglichkeit und hat Zukunftschancen!!!

 

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Nov 11

Beleuchter*in

Zum diesjärigen Fest des Heiligen Martin nehmen JungeKirche Hagen-Witten, Hildegarisschule und youngcaritas Hagen das Teilen in den Blick und setzen es ganz konkret in die Tat um.
Die vergangenen Monate haben uns allen viel abverlangt. Die Anstrengungen, das Umplanen und die allgemeine Unsicherheit begleiten uns und zehren an Kraft und Nerven. Wie schön, wenn wir dem entgegen Freude, Hoffnung und Liebe miteinander teilen. Um dieses Teilen in einer Zeit, in der wir uns auf die nötigsten Kontakte beschränken, zu verwirklichen, werden Postkarten verschenkt, die geteilt werden können.
Diese Postkarten sind erhätlich an der Hildegardisschule, in den Kirchengemeinden, im Caritasverband und in den Filialen der Bäckerei Kamp.
Die Klappkarte besteht aus zwei Hälften, die mit einer Schere geteilt werden sollen. Die „Hoffnungs-Karte“ kann dann gestaltet und verschickt werden und so diese dunkle und ohnehin schwere Jahreszeit etwas heller machen - und wir so zur „Beleuchter*in“ werden...


Klappkarte 1.png

Klappkarte 2.png

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Oct 30

Roncalli-Haus

 

Aufgrund der Vorgaben von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die ab dem 2. November in Kraft treten, bleibt die Begegnungsstätte einschließlich Mittagstisch im Roncalli-Haus ab dem 02. November bis voraussichtlich zum 30. November 2020 geschlossen.


Wir bitten um Verständnis und wünschen allen Besuchern, dass sie gesund bleiben!

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Oct 28

Besucherstopp in St. Franziskus

Aufgrund einer Corona-Positivtestung sind in unserem Pflegeheim St. Franziskus vorläufig keine Besuche möglich. Wir arbeiten eng mit dem Gesundheitsamt der Stadt Hagen zusammen, welches diese Maßnahme angeordnet hat. In Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde arbeiten wir intensiv daran, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit sich keine weiteren Personen anstecken. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeitenden des Hauses wurden durch das Gesundheitsamt getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Wir stehen telefonisch zur Verfügung unter Tel. 02331 - 97 10 98 0.

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Oct 26

Besucherstopp in St. Martin

Auf Veranlassung des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen - mit dem wir uns in engem Austausch befinden -  sind aktuell keine Besuche in unserem Pflegeheim Haus St. Martin in Boelerheide möglich.

Leider konnten wir trotz aller Sorgfalt bei der Beachtung des Infektionsschutzes und der Einhaltung der Hygieneregeln zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie unserer Mitarbeitenden einen Ausbruch an Infektionen mit dem Coronavirus nicht verhindern.Wir sind tief betroffen und im persönlichen Austausch mit allen Betroffenen und Angehörigen und wünschen allen Erkrankten auch auf diesem Wege gute Genesung. Wir arbeiten intensiv mit der Hagener Gesundheitsbehörde zusammen, um sämtliche Maßnahmen zu treffen, damit kein weiteres Ansteckungsrisiko besteht. Regelmäßige Testungen durch das Gesunheitsamt werden durchgeführt.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung unter der Rufnummer: 02331 69 17 0.

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Oct 06

Wir bleiben dran!

Mit der Kampagne „Gute OGS darf keine Glücksache sein“ macht die Freie Wohlfahrtspflege seit mehreren Jahren auf die personell und finanziell schwierige Aufstellung des Offenen Ganztags aufmerksam. In Zeiten der Corona-Krise werden eine bessere finanzielle und personelle Unterstützung umso dringlicher! Der hohe organisatorische Aufwand durch die Coronaregeln belastet das Personal, es fehlen Räume, Sport- und Spielmöglichkeiten sind nicht ausreichend vorhanden. Die ohnehin schon schwierige Situation der OGS hat sich deutlich verschärft.

Unter folgendem Link lesen Sie die vollständige Pressemitteilung der LAG Freie Wohlfahrtspflege vom 01.10.2020: „In Corona-Zeiten: Gute OGS ist bislang wieder mal Glückssache!“

https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/presse/ansicht/detail/news/detail/News/in-corona-zeiten-gute-ogs-ist-bislang-wieder-mal-glueckssache/cache/no_cache/

 

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Oct 04

Hart getroffen

Paderborn, 29.9.2020 (cpd) – Sie gehören zu den großen Verlierern der Corona-Krise: junge Menschen, die ins Berufsleben starten wollen, und Arbeitslose im Hartz-IV-Bezug. Das zeigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW, der die „Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise“ untersucht. „Die Einschränkungen und das Aussetzen der Fördermaßnahmen und Arbeitsmarktinstrumente haben für viele massive Folgen“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses „Arbeit/Arbeitslosigkeit“ der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, der Paderborner Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig. Die Wohlfahrtspflege fordert deshalb größere Anstrengungen, um benachteiligte Jugendliche und Arbeitslose auch in der Corona-Krise zu unterstützen.
Denn die Arbeitslosenzahl bei den 15- bis 25-jährigen ist im Gebiet des Erzbistums Paderborn von Januar bis August von 15.920 (5,3 Prozent) auf 23.250 (7,7 Prozent) gestiegen. „Hinter diesen Zahlen stehen Schülerinnen und Schüler, deren Vorbereitungen auf den Übergang in das Berufsleben durch den Lockdown und die Corona-Krise erheblich beeinträchtigt wurden“, sagt Lüttig. Schulunterricht fiel wochenlang aus, betriebliche Praktika wurden verschoben oder gleich ganz abgesagt. Aber auch so manche Auszubildenden der letzten Jahrgänge wurden nach Abschluss ihrer Ausbildung nicht übernommen. Diese Entwicklung müsse gestoppt und umgekehrt werden. „Sonst bekommt unsere Gesellschaft ein großes Problem“, warnt Lüttig.
Auch die Zahl der Fördermaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit gingen drastisch zurück. Selbst im August lag die Zahl der diversen Maßnahmen in der Jugendberufshilfe noch um ein Fünftel niedriger als im Vorjahr. „Da kann und muss schneller hochgefahren werden“, meint Lüttig.
Zu den großen Verlierern der Corona-Krise gehören auch Hartz-IV-Bezieher, die seit vielen Jahren arbeitslos sind und zu kämpfen haben mit hohen Schulden, Wohnungslosigkeit, einer psychischen Erkrankung oder fehlenden Schul- oder Berufsabschlüssen. Maßnahmen wie geförderte Arbeitsplätze oder Arbeitsgelegenheiten brachen im April im Vergleich zum Vorjahr um drei Viertel ein. Die plötzliche Schließung sei für die Teilnehmer solcher Maßnahmen „ein herber Verlust“ gewesen. „Dass immer noch vielen Menschen die Rückkehr oder der Neuzugang in eine Maßnahme versperrt ist, obwohl der Lockdown aufgehoben wurde, ist nicht akzeptabel“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses „Arbeit/Arbeitslosigkeit“ der Freien Wohlfahrtspflege in NRW. „Das ist ebenso unverständlich wie ärgerlich“, meint Josef Lüttig. Kritik übt er auch daran, dass mancherorts die Erreichbarkeit der Mitarbeiter sowie die Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten in den Jobcentern in NRW immer noch zu wünschen übriglasse.


Info
Zahlen zu den meisten Kreisen und kreisfreien Städten in NRW unter www.arbeitslosenreport-nrw.de

 

Hintergrund „Arbeitslosenreport NRW“
Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz.
In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten die Verbände eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Als eine der Verbandsgruppen vertritt die Caritas in NRW die fünf Diözesan-Caritasverbände Paderborn, Aachen, Essen, Köln und Münster.

 

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Sep 23

Auftaktveranstaltung 27.09.20

Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche
Wir laden am Sonntag, den 27.09.2020 ab 15 Uhr alle Interessierten herzlich ins Hagener Kultopia ein. Der Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz wird vor Ort die Interkulturelle Woche in Hagen um 15:30 Uhr mit einem Grußwort eröffnen. Anschließend wird der offizielle ökumenische Eröffnungsgottesdienst aus München übertragen, der sich thematisch mit dem Oktoberfest-Anschlag befasst. Bis heute sind Terror von rechts, mörderischer Antisemitismus und Rassismus in Deutschland bittere Realität, was uns die Anschläge von Hanau, Halle oder der Mord an dem Politiker Walter Lübke deutlich vor Augen geführt haben. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es einen kurzen Input von Jonas Flick von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus geben, der den Blick auf rechte Vorfälle in Hagen und NRW sowie auf extrem rechte Akteure und deren Handeln vor Ort lenken wird. Wegen der bestehenden Corona-Bedingungen wird um Anmeldung bis zum 23.09.2020 gebeten: Caritasverband Hagen e.V., Carla Warburg, 02331-918481


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Beratung auf Augenhöhe

Menschen mit Beeinträchtigungen werden in einem Pilotprojekt der Caritas zu Peer-Beratern ausgebildet

Paderborn/Hagen, 23.11.2020 (cpd) – Sabine Stolle erinnert sich noch gut, wie sie vor 26 Jahren ihre Arbeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen begann. „Da hatte ich viele Fragen und hätte mich gefreut, wenn ich jemanden um Rat hätte bitten können“, sagt sie. Umso mehr freut sie sich, dass sie nun selbst anderen mit ihrem Rat weiterhelfen kann. Denn dazu wird sie nun gemeinsam mit anderen in einem Bildungsprojekt ausgebildet.

„Peer-Beratung im Tandem-Modell“ (PiT) heißt das von der Aktion Mensch Stiftung geförderte Gemeinschaftsprojekt der Caritas in den Erzbistümern Paderborn und Köln. „Dabei sollen Menschen, die mit einer Beeinträchtigung leben, befähigt werden andere, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, auf Augenhöhe zu beraten“, erklärt Christina Habig vom Caritasverband für das Erzbistum Paderborn, die das Projekt gemeinsam mit Michaela Borgmann leitet. Die UN-Behindertenrechtskonvention und das Bundesteilhabegesetz bilden die Grundlage des Projekts. Die ersten Schulungsreihen finden nach einer Konzeptionsphase zurzeit in den St. Laurentius Werkstätten in Hagen und in den Alexianer Werkstätten in Köln statt. In Hagen nehmen elf Menschen, die mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung leben, an der Schulung teil. Dass sie teilnehmen darf, freut Heike Schieweck ganz besonders, denn: „Ich bin ein sehr sozialer Mensch und helfe gerne anderen. Ich lebe sehr selbstständig und kann anderen rund um das Thema eigene Wohnung, Haushalt und Alltag Tipps geben.“ Dabei steht sie nicht allein, sondern erhält in bestimmten Situationen Rat. „Das Besondere an diesem Projekt ist die Anbindung der Peer-Berater an eine erfahrene Beratungsfachkraft, dem Tandem-Partner, der im Bedarfsfall Unterstützung bietet“, sagt Habig. Die Tandem-Partner nehmen an vier der insgesamt elf Schulungstage teil.

Beteiligt an dem Projekt sind elf Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe der verbandlichen Caritas in den Erzbistümern Paderborn und Köln, u. a. Werkstätten, Wohnheime und Sozialpsychiatrische Zentren. Nach Abschluss der ersten beiden Schulungsreihen starten – soweit die Pandemie es zulässt – weitere Schulungen Anfang 2021 in Olsberg-Bigge, Brilon, Warburg, Arnsberg, Olpe, Leverkusen, Bonn, Meckenheim und Euskirchen. Bis zum Ende des Projektes im Juni 2023 sollen insgesamt 120 Peer-Berater ausgebildet werden. „Sie ergänzen dann die bereits bestehenden Beratungsangebote um eine weitere innovative Beratungsform, die als Stärkung der Selbstbestimmung, des Empowerments, betrachtet wird“, erklärt Projektreferentin Michaela Borgmann.

Weitere Informationen unter www.pit-projekt.de

 

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In einem Pilotprojekt werden Menschen mit Beeinträchtigung zu Peer-Beratern ausgebildet. Eine erste Schulung findet in der Caritas-Werkstatt St. Laurentius in Hagen statt.

(Foto: cpd / Borgmeier)

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St. Paula

Unsere KIndertagesstätte in der Volmeaue - St. Paula - ist ab Donnerstag, den 19.11.2020 zu den regulären Betreuungszeiten wieder geöffnet.

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Virtuelle Ausbildungsmesse

Die gestrige 1. digitale Ausbildungsmesse stieß auf reges Interesse. Viele Schüler und Interessenten suchten auch den virtuellen Messestand des Caritasverbandes Hagen auf und wurden dort über Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika und das duale Studium informiert.

Die beiden Live-Vorträge mit dem Thema "Freiwilligendienste" hatten insgesamt 230 Zuschauer. Auch der Chatraum wurde gut genutzt. In 1:1 Beratungsgesprächen konnten die Nutzer wählen, ob sie mittels Webcam und Mikrofon oder dem Chat mit uns in Kontakt treten wollten. Dieser wurde von 25 BewerberInnen aufgesucht. So konnten viele Fragen zu Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika und dem dualen Studium im Caritasverband beantwortet werden.

Das war eine gute ergänzende Informationsmöglichkeit und hat Zukunftschancen!!!

 

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Beleuchter*in

Zum diesjärigen Fest des Heiligen Martin nehmen JungeKirche Hagen-Witten, Hildegarisschule und youngcaritas Hagen das Teilen in den Blick und setzen es ganz konkret in die Tat um.
Die vergangenen Monate haben uns allen viel abverlangt. Die Anstrengungen, das Umplanen und die allgemeine Unsicherheit begleiten uns und zehren an Kraft und Nerven. Wie schön, wenn wir dem entgegen Freude, Hoffnung und Liebe miteinander teilen. Um dieses Teilen in einer Zeit, in der wir uns auf die nötigsten Kontakte beschränken, zu verwirklichen, werden Postkarten verschenkt, die geteilt werden können.
Diese Postkarten sind erhätlich an der Hildegardisschule, in den Kirchengemeinden, im Caritasverband und in den Filialen der Bäckerei Kamp.
Die Klappkarte besteht aus zwei Hälften, die mit einer Schere geteilt werden sollen. Die „Hoffnungs-Karte“ kann dann gestaltet und verschickt werden und so diese dunkle und ohnehin schwere Jahreszeit etwas heller machen - und wir so zur „Beleuchter*in“ werden...


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Roncalli-Haus

 

Aufgrund der Vorgaben von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die ab dem 2. November in Kraft treten, bleibt die Begegnungsstätte einschließlich Mittagstisch im Roncalli-Haus ab dem 02. November bis voraussichtlich zum 30. November 2020 geschlossen.


Wir bitten um Verständnis und wünschen allen Besuchern, dass sie gesund bleiben!

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Besucherstopp in St. Franziskus

Aufgrund einer Corona-Positivtestung sind in unserem Pflegeheim St. Franziskus vorläufig keine Besuche möglich. Wir arbeiten eng mit dem Gesundheitsamt der Stadt Hagen zusammen, welches diese Maßnahme angeordnet hat. In Abstimmung mit der Gesundheitsbehörde arbeiten wir intensiv daran, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit sich keine weiteren Personen anstecken. Sämtliche Bewohnerinnen und Bewohner sowie alle Mitarbeitenden des Hauses wurden durch das Gesundheitsamt getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Wir stehen telefonisch zur Verfügung unter Tel. 02331 - 97 10 98 0.

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Besucherstopp in St. Martin

Auf Veranlassung des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen - mit dem wir uns in engem Austausch befinden -  sind aktuell keine Besuche in unserem Pflegeheim Haus St. Martin in Boelerheide möglich.

Leider konnten wir trotz aller Sorgfalt bei der Beachtung des Infektionsschutzes und der Einhaltung der Hygieneregeln zum Schutz unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie unserer Mitarbeitenden einen Ausbruch an Infektionen mit dem Coronavirus nicht verhindern.Wir sind tief betroffen und im persönlichen Austausch mit allen Betroffenen und Angehörigen und wünschen allen Erkrankten auch auf diesem Wege gute Genesung. Wir arbeiten intensiv mit der Hagener Gesundheitsbehörde zusammen, um sämtliche Maßnahmen zu treffen, damit kein weiteres Ansteckungsrisiko besteht. Regelmäßige Testungen durch das Gesunheitsamt werden durchgeführt.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung unter der Rufnummer: 02331 69 17 0.

[ Bild: wir-fordern-ein-rettungspaket-fuer-den-offenen-ganztag_1535702360_desktop.jpg ]

Wir bleiben dran!

Mit der Kampagne „Gute OGS darf keine Glücksache sein“ macht die Freie Wohlfahrtspflege seit mehreren Jahren auf die personell und finanziell schwierige Aufstellung des Offenen Ganztags aufmerksam. In Zeiten der Corona-Krise werden eine bessere finanzielle und personelle Unterstützung umso dringlicher! Der hohe organisatorische Aufwand durch die Coronaregeln belastet das Personal, es fehlen Räume, Sport- und Spielmöglichkeiten sind nicht ausreichend vorhanden. Die ohnehin schon schwierige Situation der OGS hat sich deutlich verschärft.

Unter folgendem Link lesen Sie die vollständige Pressemitteilung der LAG Freie Wohlfahrtspflege vom 01.10.2020: „In Corona-Zeiten: Gute OGS ist bislang wieder mal Glückssache!“

https://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/presse/ansicht/detail/news/detail/News/in-corona-zeiten-gute-ogs-ist-bislang-wieder-mal-glueckssache/cache/no_cache/

 

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Hart getroffen

Paderborn, 29.9.2020 (cpd) – Sie gehören zu den großen Verlierern der Corona-Krise: junge Menschen, die ins Berufsleben starten wollen, und Arbeitslose im Hartz-IV-Bezug. Das zeigt der aktuelle Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW, der die „Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise“ untersucht. „Die Einschränkungen und das Aussetzen der Fördermaßnahmen und Arbeitsmarktinstrumente haben für viele massive Folgen“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses „Arbeit/Arbeitslosigkeit“ der Freien Wohlfahrtspflege in NRW, der Paderborner Diözesan-Caritasdirektor Josef Lüttig. Die Wohlfahrtspflege fordert deshalb größere Anstrengungen, um benachteiligte Jugendliche und Arbeitslose auch in der Corona-Krise zu unterstützen.
Denn die Arbeitslosenzahl bei den 15- bis 25-jährigen ist im Gebiet des Erzbistums Paderborn von Januar bis August von 15.920 (5,3 Prozent) auf 23.250 (7,7 Prozent) gestiegen. „Hinter diesen Zahlen stehen Schülerinnen und Schüler, deren Vorbereitungen auf den Übergang in das Berufsleben durch den Lockdown und die Corona-Krise erheblich beeinträchtigt wurden“, sagt Lüttig. Schulunterricht fiel wochenlang aus, betriebliche Praktika wurden verschoben oder gleich ganz abgesagt. Aber auch so manche Auszubildenden der letzten Jahrgänge wurden nach Abschluss ihrer Ausbildung nicht übernommen. Diese Entwicklung müsse gestoppt und umgekehrt werden. „Sonst bekommt unsere Gesellschaft ein großes Problem“, warnt Lüttig.
Auch die Zahl der Fördermaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit gingen drastisch zurück. Selbst im August lag die Zahl der diversen Maßnahmen in der Jugendberufshilfe noch um ein Fünftel niedriger als im Vorjahr. „Da kann und muss schneller hochgefahren werden“, meint Lüttig.
Zu den großen Verlierern der Corona-Krise gehören auch Hartz-IV-Bezieher, die seit vielen Jahren arbeitslos sind und zu kämpfen haben mit hohen Schulden, Wohnungslosigkeit, einer psychischen Erkrankung oder fehlenden Schul- oder Berufsabschlüssen. Maßnahmen wie geförderte Arbeitsplätze oder Arbeitsgelegenheiten brachen im April im Vergleich zum Vorjahr um drei Viertel ein. Die plötzliche Schließung sei für die Teilnehmer solcher Maßnahmen „ein herber Verlust“ gewesen. „Dass immer noch vielen Menschen die Rückkehr oder der Neuzugang in eine Maßnahme versperrt ist, obwohl der Lockdown aufgehoben wurde, ist nicht akzeptabel“, sagt der Vorsitzende des Ausschusses „Arbeit/Arbeitslosigkeit“ der Freien Wohlfahrtspflege in NRW. „Das ist ebenso unverständlich wie ärgerlich“, meint Josef Lüttig. Kritik übt er auch daran, dass mancherorts die Erreichbarkeit der Mitarbeiter sowie die Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten in den Jobcentern in NRW immer noch zu wünschen übriglasse.


Info
Zahlen zu den meisten Kreisen und kreisfreien Städten in NRW unter www.arbeitslosenreport-nrw.de

 

Hintergrund „Arbeitslosenreport NRW“
Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW sowie übersichtliche Datenblätter mit regionalen Zahlen können im Internet unter www.arbeitslosenreport-nrw.de heruntergeladen werden. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz.
In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten die Verbände eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Als eine der Verbandsgruppen vertritt die Caritas in NRW die fünf Diözesan-Caritasverbände Paderborn, Aachen, Essen, Köln und Münster.

 

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Auftaktveranstaltung 27.09.20

Auftaktveranstaltung zur Interkulturellen Woche
Wir laden am Sonntag, den 27.09.2020 ab 15 Uhr alle Interessierten herzlich ins Hagener Kultopia ein. Der Oberbürgermeister der Stadt Hagen Erik O. Schulz wird vor Ort die Interkulturelle Woche in Hagen um 15:30 Uhr mit einem Grußwort eröffnen. Anschließend wird der offizielle ökumenische Eröffnungsgottesdienst aus München übertragen, der sich thematisch mit dem Oktoberfest-Anschlag befasst. Bis heute sind Terror von rechts, mörderischer Antisemitismus und Rassismus in Deutschland bittere Realität, was uns die Anschläge von Hanau, Halle oder der Mord an dem Politiker Walter Lübke deutlich vor Augen geführt haben. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es einen kurzen Input von Jonas Flick von der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus geben, der den Blick auf rechte Vorfälle in Hagen und NRW sowie auf extrem rechte Akteure und deren Handeln vor Ort lenken wird. Wegen der bestehenden Corona-Bedingungen wird um Anmeldung bis zum 23.09.2020 gebeten: Caritasverband Hagen e.V., Carla Warburg, 02331-918481


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