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NRW-Sozialminister Laumann besucht Caritas-Wohnangebot für geflüchtete Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine
Hagen/Brilon. Vier Jahre nach der Aufnahme geflüchteter Menschen mit Behinderungen aus der Ukraine hat NRW-Sozialminister Karl Josef Laumann die ukrainische Wohngemeinschaft des Caritasverbandes Brilon besucht. Für den Caritasverband Hagen bot der Termin eine wichtige Gelegenheit, gemeinsam mit weiteren Caritasverbänden aus Dortmund, Arnsberg, Warburg und Brilon zentrale Themen und Erfahrungen aus der Praxis einzubringen.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die aktuellen Lebensbedingungen der geflüchteten Menschen sowie die Weiterentwicklung der Angebote: Ausgehend von einer schnellen und unbürokratischen Aufnahme zu Beginn des Krieges haben sich die Wohnformen inzwischen zu verlässlichen und differenzierten Unterstützungsstrukturen entwickelt. Auch aus Hagener Sicht wurde deutlich, wie wichtig es ist, diese Angebote langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Ein weiterer Fokus lag auf den zukünftigen Perspektiven – sowohl für die Angebote selbst als auch für die Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei ging es insbesondere um Fragen der Bleibeperspektiven sowie um verlässliche Rahmenbedingungen für die Träger. Der Caritasverband Hagen betonte in diesem Zusammenhang den hohen Einsatz der Mitarbeitenden sowie die erheblichen finanziellen Aufwendungen, die mit der Schaffung und dem Betrieb der Wohnangebote verbunden sind.
„Wir haben nach Kriegsbeginn die Menschen aufgenommen. Was wir damals gemacht haben, dazu müssen wir stehen“, unterstrich Minister Laumann im Gespräch. Einigkeit bestand darin, dass es weiterhin einen engen Austausch zwischen Politik und Trägern braucht, um tragfähige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln.
Der Besuch wurde insgesamt als wichtiges Signal der Wertschätzung wahrgenommen und endete mit dem gemeinsamen Ziel, die begonnenen Unterstützungsangebote verantwortungsvoll fortzuführen und den geflüchteten Menschen weiterhin ein verlässliches Zuhause zu bieten.
Foto: Vertreterinnen und Vertreter von Caritas-Einrichtungen im Erzbistum Paderborn, die Menschen mit Behinderung aus der Ukraine aufgenommen haben, tauschten sich mit NRW Sozialminister Karl Josef Laumann aus. Von links: Daniel Neff (Caritas Arnsberg), Nadine Gebauer und Thomas Schneider (beide Caritas Brilon), Ines Lammert (Diözesan-Caritasverband), Gerd Diesel (Caritas Dortmund), Karl-Josef Laumann, Julian Mayer und Mara Niggemann (beide Caritas Wohn- und Werkstätten, Warburg), Michael Stecken (Caritas Hagen), Hannelore Schulte (Caritas Arnsberg-Sundern), Leona Kusber (Caritas Dortmund), Heinz-Georg Eirund (Caritas Brilon), Frank Demming (Caritas Arnsberg-Sundern) und Diözesan-Caritasdirektor Ralf Nolte. Foto: Sandra Wamers